Nützliches für Pflegende An- und Zugehörige
In den letzten Tagen
In den letzten Lebenstagen eines Menschen rücken grundlegende körperliche, emotionale und spirituelle Bedürfnisse in den Vordergrund. Die folgende Übersicht thematisiert zentrale Aspekte, die in dieser Phase eine Rolle spielen:
- Zwischenmenschlicher Kontakt
- Schmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
- Unruhe, Angst
- Atmung
- Appetit, Durst
- Ausscheidung
- Körperpflege
Wenn das Leben vollendet ist
Der Moment des Todes und die Zeit danach sind von tiefer Bedeutung – sowohl für die betroffene Person als auch für Angehörige, Pflegende und Begleitende.
Wichtige Kontakte finden sie unter “Begleitung bei schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer” in der Rubrik Information und Beratung.
Die Informationsblätter stehen auch in weiteren Sprachen zur Verfügung: Rumänisch
Die meisten Angehörigen machen sich Gedanken, was passiert, wenn Sie selbst ausfallen. Mit der Angehörigen-Notfallkarte sind Sie auf der sicheren Seite. Die Angehörigen-Notfallkarte ist kostenlos in der connexia erhältlich.
M +43 664 88317090
E-Mail angehoerige@connexia.at
Die Zahl der Hitzetage steigt – besonders für Menschen mit Betreuungs- und Pflegebedarf ist das eine Herausforderung. Um den Sommer gut zu überstehen, empfehlen wir Ihnen unseren Leitfaden für den Hitzesommer mit hilfreichen Gesundheitstipps.
Mögliche Krisen und Naturkatastrophen sind vielfältig und reichen von Hochwasser, Sturm, extremer Hitze bis hin zu lang anhaltenden Stromausfällen. Besonders betroffen sind vulnerable Personen, wie etwa Menschen mit Pflegebedarf, und damit auch ihre Angehörigen.
Ein durchdachter Notfallplan und gezielte Vorsorgemaßnahmen können dabei helfen, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben und die Versorgung sicherzustellen. Der Zivilschutz Österreich bietet umfassende Informationen und praxisnahe Empfehlungen zur Katastrophenvorsorge. Auf Basis seiner Empfehlungen zu „Krisenfester Haushalt“ wurde ein Leitfaden zur Katastrophenvorsorge für pflegende Angehörige entwickelt.
Ein Familienmitglied mit Demenz oder einer anderen kognitiven Beeinträchtigung zu begleiten, ist nicht immer leicht. Dieser Leitfaden gibt pflegenden Angehörigen Tipps, wie Sie den Alltag besser meistern und gut mit der Situation umgehen können.
Wenn in Ihrem Familien- oder Freundeskreis jemand pflegebedürftig wird, stehen Sie möglicherweise vor dieser Frage. Bevor Sie diese Entscheidung treffen, sollten Sie sich genau überlegen, welche Beweggründe Sie haben, welche Ressourcen Ihnen zur Verfügung stehen und welche Belastungen und Herausforderungen damit verbunden sein könnten.
Menschen mit Unterstützungsbedarf sind im Alltag häufig auf Hilfsmittel angewiesen, um ihre Selbstständigkeit und Mobilität zu fördern. Die Auswahl an Hilfsmitteln ist vielfältig und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen. Die folgende Liste gibt einen Einblick in wichtige Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern und Teilhabe ermöglichen können.
Im Rahmen der Europäischen COST Action EDEM zum Thema Ethik und Demenz führt das Institut für Pflegewissenschaft der UMIT TIROL – Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie eine österreichweite Befragung zu den Herausforderungen und Unterstützungsbedürfnissen pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz durch. Ziel der Studie ist es, durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse die Situation und die Angebote für pflegende Angehörige in Österreich zu verbessern. Wir suchen daher pflegende Angehörige, die an der ca. 20minütigen Online-Befragung teilnehmen und folgende Kriterien erfüllen:
- ist über 18 Jahre alt und lebt in Österreich
- betreut ein Familienmitglied oder eine andere nahestehende Person mit Demenz
- betreut diese Person seit mindestens sechs Monaten
- wird nicht für die Betreuungstätigkeiten bezahlt.
Die Studie wird online über Lime-survey durchgeführt: umfrage.umit-tirol.at oder per QR-Code auf dem Flyer im Anhang.